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Das Jahr 2021

Film über das Leben einer Biene
Der Imkerverein Bergneustadt gibt bekannt:
am 7. Oktober 2021 ist ein Film über das Leben einer Biene in den Kinos gestartet, leider nicht hier in der Region. Wir haben jetzt die Möglichkeit in Olpe im cineplex-Kino eine Sondervorstellung zu bekommen, wenn mindestens 50 Besucher zusammenkommen.
Hier kann man in den Trailer hineinschauen Tagebuch einer Biene (2021)
https://www.kino-zeit.de/film-kritiken-er-streaming/tagebuch-einer-biene-2021

Als Termine stehen zur Wahl Donnerstag, den 25.11.2021 um 17:00 Uhr oder 19:30 Uhr oder am Sonntag, den 28.11.2021 um 13:00 Uhr.
Anmeldungen brauchen wir als feste Zusagen der teilnehmenden Zuschauer.
Bitte diese direkt an Jörg Faller, 1. Vorsitzender Imkerverein Bergneustadt (imkerverein@joergfaller.de) senden bis 15.11.2021. Vielen Dank.

Jörg Faller, 1. Vorsitzender Inkerverein Bergneustadt 1893

 

Trauerfall:
Leider haben wir in unserer Imkerschaft einen Trauerfall zu beklagen.
Der Bienenzuchtverein Gummersbach trauert um Reinhard Mikat  † 28.03.2021. Die Nachricht, dass unser Imkerkollege Reinhard im Alter von 65 Jahren so völlig überraschend verstorben ist, hat uns alle sehr erschüttert und traurig gemacht. Er war oft am Lehrbienenstand anzutreffen, hier hat er z. B. die Vereinsvölker betreut.

 

Reinhard Mikat

Das Wohl der Bienen lag ihm sehr am Herzen und wir alle konnten viel von ihm lernen, er stand immer mit Rat und Tat zur Seite. Man konnte sich mit ihm immer ausgiebig über Bienen und andere Dinge austauschen. Reinhard wurde sehr geschätzt, wegen seiner ruhigen, fairen, sachlichen, und kompetenten Art. Er hat verschiedene Vorstandsposten über die vielen Jahre ausgefüllt und unseren Verein geprägt. Er hinterlässt eine große Lücke. Seine Leidenschaft für die Bienen war einfach ansteckend, seinen Verdienst für die Bienen und die Imkerei kann man sicherlich nicht hoch genug schätzen. Er war hilfsbereit und seine menschliche Art wird vielen von uns fehlen. Mit ihm, haben wir einen guten Freund verloren. Unser Mitgefühl ist bei seiner Familie, die einen lieben und einzigartigen Menschen verloren hat.

Für den Bienenzuchtverein Gummersbach
Simon Miebach, 1. Vorsitzender.
 

Für den Vorstand Kreisimkerverband Oberberg
Norbert Herod, 1. Vorsitzender

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Imkerinnen und Imker, liebe Bienen-LiebhaberInnen,
leider ist auch im neuen Jahr die Corona-Pandemie nicht zu Ende. Das bedeutet, dass wir uns weiterhin leider nicht persönlich sehen können. Aber wir können uns telefonisch oder via E-Mail austauschen und somit weiterhin in Verbindung miteinander stehen.

Selbstverständlich wollen wir auch in diesem Jahr unsere Bienenvölker hegen und pflegen. Das neue Frühjahr ist da, die Wetterbedingungen sind wieder mal ungewohnt. Mal warme Sonnenstrahlen, dann wieder Regen, dann Schneefall. Aber die Sonne wird uns sicher noch die Wärme bringen, die wir und unsere Honigbienen dringend benötigen.
Hauptsache ist, dass unsere Völker den Winter überlebt haben.  In den Wintermonaten haben sich die Bienen in ihren Beuten gegenseitig warmgehalten, mit den ersten warmen Tagen haben sie ihre Kotblase entleert und ihren Reinigungsflug durchgeführt. Die Königinnen haben schon wieder zu stiften begonnen. So langsam kommen unsere Bienenvölker wieder in Schwung. Sie haben schon Pollen und Nektar eingetragen. Und sie werden wieder zahlreiche  Blütenbesuche bei allen offenen Blüten durchführen, die sie in Oberberg finden können.
Bei genügend Polleneintrag wird die junge Brut kräftig. Wir hoffen auf genügend Nektar und Polleneintrag, dann werden unsere Völker wieder groß und stark sein.
Freuen wir uns auf ein gutes neues Bienenjahr 2021!

Das Jahr 2020

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Imkerinnen und Imker, liebe Bienen-LiebhaberInnen,
Die Covid 19-Pandemie ist noch nicht zu Ende. Auch wir Imker und Imkerinnen müssen
nach Wegen suchen, um diese Krankheit ohne Verluste zu überstehen. Impfungen stehen an,
die „Herdenimmunität“ wird angestrebt, kommt uns das nicht bekannt vor? Kämpfen wir in
der Imkerschaft nicht schon seit vielen Jahren mit der Varroa-Milbe, die unsere Bienen bereits seit vielen Jahren schädigt und uns in Atem hält? Jetzt hat ein Virus uns Menschen befallen
und wir müssen die erforderlichen Maßnahmen befolgen, u.a. Masken tragen, Kontakte
meiden, zurückgezogen leben, uns und unsere älteren Mitmenschen schützen.

In diesem Jahr hat die Corona-Pandemie unsere Lebensweise stark verändert,
alte liebgewordene Gewohnheiten mussten überdacht werden, das Vereinsleben
konnte nicht in der gewohnten Form stattfinden. Vortragstermine wurden storniert,
die Monatsversammlungen der Imkervereine konnten nicht durchgeführt werden.
Märkte und weitere Veranstaltungen, Imkermessen, fanden nicht statt.
Lediglich die Futterkranzproben konnten noch mit Maske durchgeführt werden, im
gebührenden Abstand der Imker voneinander.

Das neue Jahr 2021 steht vor der Tür, niemand weiß, ob und wann sich die Situation
entspannen wird, oder ob im neuen Jahr der ganz normale Alltag wieder einkehren kann.
Wir müssen weiterhin abwarten, mitmachen und die Corona-Richtlinien befolgen. Trotz
allem gibt es Imker-Nachwuchs in den Vereinen. Zum Glück gibt es ja die Möglichkeit,
kontaktlos ein Miteinander beizubehalten, via Telefon oder Mail. Schulungen werden
teilweise virtuell ermöglicht. Beliebte und gut besuchte Veranstaltungen wie z.B.
der 30. Apisticus-Tag 2021 sind bereits abgesagt.
Wir Imker und Imkerinnen sollten im Dezember unsere gewohnten Arbeiten
durchführen, unsere Honigbienen in der brutfreien Zeit gegen die Varroa-Milben
Zeit behandeln und uns auf ein neues Bienenjahr freuen. In der freien Natur können
wir mit ihnen durchatmen.

Der Vorstand vom Kreisimkerverband Oberberg möchte sich bei allen, Imker und
Imkerinnen, für das gute Miteinander bedanken im vorigen Jahr. Nutzen wir doch diese
besinnliche, ruhige Weihnachtszeit und den Jahreswechsel, um das vergangene Jahr
zu überdenken.
War alles richtig und gut? Was könnten wir besser machen? Was könnten wir uns für das
neue Jahr vornehmen? Wie können wir die Lebensbedingungen unserer Bienen verbessern?

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen allen ein gutes, gesundes und friedliches
neues Jahr 2021.

 

Jahreshauptversammlung  Kreisimkerverband (KIV) Oberberg
am 16.02.2020

Neuigkeiten vom Vorstand 

Norbert Herod, Dr. Claudia Garrido, die einen Vortrag zu Bienengesundheit, Ernährung und Vielfält gehalten hat, Jürgen Ringsdorf, v.lks.n.re

In der diesjährigen Hauptversammlung des KIV Oberberg, die am 16.02.2020 stattfand, wurde der 1. Vorsitzende Norbert Herod für eine weitere vierjährige Amtszeit im Amt bestätigt. Seit acht Jahren führt er gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen und -Kollegin den KIV Oberberg an, der mit seinen 16 Bienenzucht und Imker-Vereinen für das Wohl der Honigbienen in Oberberg sorgt.  In ihren Ämtern wurden auch der 2. Schatzmeister Udo Kämper sowie Martin Wölk als 2. Schriftführer weiterhin in ihren Ämtern für eine weitere Amtszeit bestätigt.  Das Team freut sich gemeinsam mit Manfred Sommer, 2. Vorsitzender, Stefania Herod, 1. Schriftführerin und Jürgen Ringsdorf, 1. Schatzmeister, auf weitere vielfältige Aufgaben rund um die Bienen die anfallen werden, sowie auf einige weitere Herausforderungen, die  u.a. im Umwelt- und Naturschutz liegen.

Bestäubung
Denn Imker vergessen auch nicht die vielen anderen Bestäuber, die möglichst mit versorgt werden sollten. Daher legen viele von Ihnen Insekten-Nistmöglichkeiten an und kümmern sich um deren Wohl.
Dabei sind einige Dinge zu beachten: Um einen reichhaltigen Fruchtansatz bilden zu können benötigen die meisten heimischen Nutz- und Wildpflanzenarten einen Insektenbesuch. Hummeln z.B. haben einen längeren Rüssel als Honigbienen, daher können sie andere Blüten bestäuben als diese.  Unsere heimischen Wildbienen sorgen für eine vielfältige Bestäubung. Die Honigbienen können diese Tiere nicht ersetzen, obwohl sie emsig und fleißig Blütenbesuche abstatten.

Vielfalt
Damit die bunte Vielfalt erhalten bleibt brauchen wir mehr blühende Flächen. Wer also seinen Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz leisten will kann viele Blütenpflanzen mit offenen Blüten in seinen insektenfreundlichen Garten setzen. Denn auch unsere Honigbienen sind auf Vielfalt als Nahrungsgrundlage angewiesen. Ohne sie gäbe es keinen leckeren Honig mehr zu genießen mit all seinen wertvollen Inhaltsstoffen. Also bitte nicht zu öft mähen, keine Pestizide einsetzen und sich erfreuen an dem kräftigen Gesumm und Gebrumm und einen herum. Wir wünschen Ihnen ein gutes Bienenjahr!

Stefania Herod,  für den Vorstand Kreisimkerverband Oberberg

Kreistierschau am 29.09.2019
Der Oberbergische Kreis hatte zum sonntäglichen Besuch der Kreistierschau in Lindlar-Langenbach eingeladen. Der Kreisimkerverband Oberberg war mit dabei.
Veranstalter: Züchterzentrale des Oberbergischen Kreises
Veranstaltungsort: Lindlar, Reitanlage Falkenhof

Der Kreisimkerverband Oberberg war durch die anwesenden Vorstandsmitglieder mit einen Infostand rund um die Honigbienen vertreten. Man konnte aber ebenso vieles über Wildbienen erfahren, wurde über die Erhaltung der Artenvielfalt und damit verbundener Natur- und Umweltschutzmassnahmen informiert.
Damit es den Bienen und anderen Tierarten wieder besser geht, kann jeder was tun.
Unsere Vorstandsmitglieder haben zahlreiche Fragen beantwortet, die Besucher waren sehr interessiert und motiviert. Sie nahmen unsere Anregungen zur täglichen Umsetzung gerne an. Wir konnten ebenfalls Menschen, die sich für die Imkerei interessieren jeweils Kontakt  zu den jeweiligen Orts-Imkervereinen vermitteln.
Es wurden Bienenwachskerzen gegossen, gedreht und liebevoll verziert oder bemalt. Eine gute Idee zum Nachahmen in der Familie für die kommende Vorweihnachtszeit.

 
Der Vorstand vom Kreisimkerverband Oberberg
 
 
 
Manfred Sommer, Bienenfachmann mit Schauvolk
 
 
 
Der Infostand Kreisimkerverband Oberberg informiert
 
 
 
Bienenwachskerzen herstellen